Rettung(!?)

klopf klopf
du armer Tropf,
Wer wird den traurig sein?
bist allein?
Nicht mehr!
Denn ich bin da
und ich mag dich sehr
- Hurra!
Nun erzähl mir deine Not,
ich hab Zeit
hör zu
bin immer für dich da,
man nennt mich kurz: der Tod.

Mein Wunschzettel

Lieber Weihnachtsmann,
ich war das ganze Jahr artig und darum wollte ich mir zu Weihnachten folgende Dinge wünschen:
- ein Leben
- eine Liebe
- Freunde
Aber nach längerem Überlegen wünsche ich mir doch nur den Tod.

Mit vielen lieben Grüßen
Jedermann

PS: Ich freu mich schon soooooooooooo auf Weihnachten! :)

Der kleine Prinz

Er saß allein in seinem Schloss.
Seine Prinzessin kannte er.
Sie lebte weit weg, in einem fernen Königreich.
Er liebte sie, und freute sich das sie unterwegs zu ihm war.
Er wusste nicht das seine Prinzessin ihn nicht liebte.
Ihr Liebster wohnte in ihrem Nachbarkönigreich.
Sie hatte Mitleid mit dem kleinen Prinzen, der sie so aufopfernd liebte.
Sie sollte auf dem Weg zu ihm sein, doch sie ging zu ihrem Liebsten.
Der kleine Prinz wartet.
Jeden Morgen stieg er auf den höchsten Turm und späte hinaus ins Land,
suchte nach seiner Prinzessin.
Jahre vergingen und er stand bei Wind und Wetter oben auf seinem Turm.
Als er nicht mehr laufen konnte ließ er sich jeden Morgen auf seinen Turm tragen,
doch sie kam nicht.
Er legte sich in sein Bett und wartete bis der Tod ihn mitnahm,
seine Hoffnung war verloren.
Dann kam er.
Doch seine Prinzessin kam auch,
sie hatte sich nicht verändert, jung und hübsch wie am ersten Tag.
Beide standen sie neben ihm,
links der Tod, rechts seine Prinzessin.
Der kleine Prinz fragt seine Prinzessin: „Warum kamst du nicht?“
Da antwortet sie: „Weil ich dich nicht geliebt habe.“
Da fragt der kleine Prinz: „Warum hast du mir das nie gesagt? Ich habe auf dich gewartet.“
Und plötzlich erkannte seine Prinzessin was sie getan hatte
und ein Träne kullerte die Wange hinab.
Sie gab dem kleinen alten, sterbenden Prinz einen Kuss auf die Stirn.
Er sagt: „Belaste dich nicht mit Trauer, sei glücklich, ich pass auf dich auf.“
und mit diesen Worten nahm er den Tod bei der Hand und ließ sich zum Himmelstor führen,
seine weinende Prinzessin kniend vor seiner Hülle zurücklassend.

Das Leben

Es lebte einmal vor langer Zeit ein Prinz.
Er war sehr großzügig und hatte viele Freunde.
Jeder bat ihn gerne um rat und Hilfe und der Prinz half gerne.
Er liebte es anderen Menschen zu helfen und glücklich zu machen.
Er tat immer was er konnte um sie glücklich zu machen.
Viele Jahre vergingen und der Prinz wurde älter und älter.
Und als er auf dem Sterbebett lag sagte er zu den Menschen:
„Ich bad euch nie um etwas, doch jetzt, bevor ich sterbe, bitt ich euch um eine Sache: Vergesst mich nicht.“
Die Menschen sahen ihn an und fragten: „Wer bist du?“
Da erschien im Augenblick des Todes der Teufel und flüsterte dem Prinzen ins Ohr: „Das Leben ist Ungerecht.“
Und mit einer Träne im Auge starb der Prinz.