Schon wieder du

Schon wieder du,
was hast du bloß?
Ich sehe dich
und ’s ist vorbei
Vorüber
Geschehen.
Schon wieder ich,
ich weiß nicht warum,
muss dich nur sehen
und du hast mich gestohlen
gefangen
gewonnen.
Du.
Ich.
Wir?
Gib dir
ein Ruck.

Nebelschwaden baden

In Nebelschwaden
zusammen barfuß waten,
Hand in Hand
nackt mit dir baden,
nur um mich dann
an deinem Anblick zu laben.
Wagen
tu ich’s dich zu küssen,
nur um ’s zu wissen
und sicher zu sein.
Ich will dich nie mehr missen,
an deiner Seite
sehe ich mich
dir sagen,
ich will und liebe nur dich.

Augen

Augen sind wunderschön,
glaub’s mir, ich hab’s geseh’n!
Unfassbar tief und weit
und seit
ich dich kenn
gleit ich in deine.
Und meine?
Denen kann ich nicht mehr trauen
und muss auf meine andern Sinne bauen.
Doch ein Nachteil hat’s,
man kann sie nicht berühr’n
wie Hals und Bauch,
doch man kann sich für immer in ihnen verlier’n.

Hautkontakt

Ihhh!
Bitte bleib
mir weg vom Leib!
Ich mag nicht deine Lippen schmecken
und deinen zarten Hals ablecken,
Mag nicht wie in der Sauna sitzen
mit dir unter der Decke schwitzen,
Mag nicht deinen Bauch liebkosen
und mit deinen Brüsten schmusen,
Mag nicht massieren deinen Rücken
und fest dich an mich drücken.
Ich mag nicht deinen Herzschlag hören,
mag nicht deinen Atemzug spüren,
mag nicht am Beckenknochen diese Stelle
oder zwischen deinen Busen diese Welle…
Ganz einfach und schlicht,
Ich mag das alles nicht.

Kissenträume

Ich lag im Tiefschlaf.
langsam bin ich dann aus der Traumwelt hinaus geglitten.
Ich dachte ich halte dich im Arm.
Ich war froh.
Ich fühlte noch deine Wärme.
Und dein Herzschlag.
Und deine Atemzüge.
Die läuteten Glocken machten mir erst bewusst,
dass du ein Kissen warst, auf dem JJ gestickt war.

Freitag der 13.

An diesem Tag wurde aus
zwei
eins,
aus einzeln
zusammen,
aus zwei Menschen
ein Paar.
Tausende Jahre später
sehe ich sie
immer noch
auf der selben Stelle stehen,
an der sie sich das
letzte Mal umarmten
und sich Lebewohl sagten.
Danke JJ.

Wiesenliebelei

In der Sonne liegen
sich im Wind mitwiegen,
Wolkenwelten bauen
den Vögeln beim Fliegen zuschauen.

Kleinste Welten entdecken
sich hinter Grashalmen verstecken,
Am Ende in den Armen liegen
und zusammen zu den Sternen fliegen.

Wiesenastronauten
im All der Fantasie,
ein kleiner Gedanke für mich,
du vergisst ihn nie,
ich flüsterte sanft

„Ich liebe dich.“

Weihnachtszeit

Feuerschein und
Zimtgeruch,
Kinderschrein und
Familienbesuch.
Tannebaum und
Mandelplätzchen,
Weihnachtstraum und
kleine Schätzchen.
Weiße Pracht
über Nacht
Familien-
fest der Liebe.
Nur ein Geschenk,
das gefällt
auf der Welt:
- Du.

Das muss Liebe sein!

Ohhh so toll!
Hängst an mir
ganz nah,
kein Papier
passt zwischen uns!
Dein Anblick
so klar,
nichts
kann dich trüben!
Deine Haut
so glatt und
wunderschön zart…
- Mist! Das Klebeband
ist alle, wie soll ich nun weiter träumen?

Weihnachten

Das Fest der Liebe.
Das Fest der Familie.
Das Fest der Barmherzigkeit.
Das Fest der Zusammengehörigkeit.
Das Fest der Herzlichkeit.
Das Fest der Wärme.
Das Fest des Herzens.
Das Fest der Nähe.

Weihnachten.
- das Fest an dem ich mich erinnere wie einsam ich bin.

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