Schlechte Angewohnheit

Ja tut mir leid,
du hast recht
ich geb’s zu
ist ne schlechte Angewohnheit.

Es war alles spaßig,
drum bitt ich um Verzeihung,
und doch ernst gemeint,
ich bin so dumm.

Ich werd’s nie wieder tun,
versprochen!
Diese idiotische Ideen,
dumme Ausgeburten meiner Fantasie,
pah! gottseidank hast du mein Herz gebrochen,
ich schwör’s, lieben tu ich dich nie -
wieder

zuFALLE

Zufälle
zusammen fallen
lassen
die man nicht
fassen
kann,
lassen einen nicht los.

Kissenträume

Ich lag im Tiefschlaf.
langsam bin ich dann aus der Traumwelt hinaus geglitten.
Ich dachte ich halte dich im Arm.
Ich war froh.
Ich fühlte noch deine Wärme.
Und dein Herzschlag.
Und deine Atemzüge.
Die läuteten Glocken machten mir erst bewusst,
dass du ein Kissen warst, auf dem JJ gestickt war.

Sonnenuntergang

Glühender Himmel
brennender Wolkenfetzen,
Glück Sprühender
den nichts kann verletzen
außer eins.
Der erste Tag
“Zusammen!“, gelacht,
haben uns einen
Sonnenuntergang
erdacht.
Am Ende,
vorher nie
einen zusammen gesehen,
Gott der Thor
hat Sinn für Humor,
verzeih, für Ironie.

Freitag der 13.

An diesem Tag wurde aus
zwei
eins,
aus einzeln
zusammen,
aus zwei Menschen
ein Paar.
Tausende Jahre später
sehe ich sie
immer noch
auf der selben Stelle stehen,
an der sie sich das
letzte Mal umarmten
und sich Lebewohl sagten.
Danke JJ.

Manchmal

Manchmal glaubt man zu glauben.
Manchmal glaubt man zu hoffen.
Manchmal glaubt man zu bewegen.
Manchmal glaubt man zu erschaffen.
Manchmal glaubt man zu fühlen.
Manchmal glaubt man zu leben.
Manchmal glaubt man zu lieben.
Manchmal glaubt man viel…

Mathematik

Die Eins
Zwei
Drei
ein paar Tage.
Die Vier
Fünf
Sechs
eine Woche.
Die Sieben
Acht
Neun
ein paar Wochen?
Falsch! Am Ende steht immer die Null.

Zurückfinden

Kennst du ’s?
Wenn etwas da ist, ganz nah,
bei geschlossenen Augen.
Seine Nähe spüren
wie etwas lauert.
Nicht wissen wie groß es ist
und dann zu merken,
es ist zu groß für einen
meint man dann.
Und erst wenn man einen Schritt weg macht
oder zwei,
Abstand nimmt,
erkennt man die wahre Größe.

Und irgendwann findet man
Nichtmehr zurück,
weil dein Gegenüber deine Hand
losgelassen hat.

Nur leere Worte!










- Alles nur leere Worte!

Der kleine Prinz

Er saß allein in seinem Schloss.
Seine Prinzessin kannte er.
Sie lebte weit weg, in einem fernen Königreich.
Er liebte sie, und freute sich das sie unterwegs zu ihm war.
Er wusste nicht das seine Prinzessin ihn nicht liebte.
Ihr Liebster wohnte in ihrem Nachbarkönigreich.
Sie hatte Mitleid mit dem kleinen Prinzen, der sie so aufopfernd liebte.
Sie sollte auf dem Weg zu ihm sein, doch sie ging zu ihrem Liebsten.
Der kleine Prinz wartet.
Jeden Morgen stieg er auf den höchsten Turm und späte hinaus ins Land,
suchte nach seiner Prinzessin.
Jahre vergingen und er stand bei Wind und Wetter oben auf seinem Turm.
Als er nicht mehr laufen konnte ließ er sich jeden Morgen auf seinen Turm tragen,
doch sie kam nicht.
Er legte sich in sein Bett und wartete bis der Tod ihn mitnahm,
seine Hoffnung war verloren.
Dann kam er.
Doch seine Prinzessin kam auch,
sie hatte sich nicht verändert, jung und hübsch wie am ersten Tag.
Beide standen sie neben ihm,
links der Tod, rechts seine Prinzessin.
Der kleine Prinz fragt seine Prinzessin: „Warum kamst du nicht?“
Da antwortet sie: „Weil ich dich nicht geliebt habe.“
Da fragt der kleine Prinz: „Warum hast du mir das nie gesagt? Ich habe auf dich gewartet.“
Und plötzlich erkannte seine Prinzessin was sie getan hatte
und ein Träne kullerte die Wange hinab.
Sie gab dem kleinen alten, sterbenden Prinz einen Kuss auf die Stirn.
Er sagt: „Belaste dich nicht mit Trauer, sei glücklich, ich pass auf dich auf.“
und mit diesen Worten nahm er den Tod bei der Hand und ließ sich zum Himmelstor führen,
seine weinende Prinzessin kniend vor seiner Hülle zurücklassend.