„Gedichte und Geschichten“ – eBook

Hab mir mal gedacht ich stell mal bisschen was zusammen, sodass ich mir das auch mal „richtig“ binden lassen kann :)

Nebelschwaden baden

In Nebelschwaden
zusammen barfuß waten,
Hand in Hand
nackt mit dir baden,
nur um mich dann
an deinem Anblick zu laben.
Wagen
tu ich’s dich zu küssen,
nur um ’s zu wissen
und sicher zu sein.
Ich will dich nie mehr missen,
an deiner Seite
sehe ich mich
dir sagen,
ich will und liebe nur dich.

Augen

Augen sind wunderschön,
glaub’s mir, ich hab’s geseh’n!
Unfassbar tief und weit
und seit
ich dich kenn
gleit ich in deine.
Und meine?
Denen kann ich nicht mehr trauen
und muss auf meine andern Sinne bauen.
Doch ein Nachteil hat’s,
man kann sie nicht berühr’n
wie Hals und Bauch,
doch man kann sich für immer in ihnen verlier’n.

Schlechte Angewohnheit

Ja tut mir leid,
du hast recht
ich geb’s zu
ist ne schlechte Angewohnheit.

Es war alles spaßig,
drum bitt ich um Verzeihung,
und doch ernst gemeint,
ich bin so dumm.

Ich werd’s nie wieder tun,
versprochen!
Diese idiotische Ideen,
dumme Ausgeburten meiner Fantasie,
pah! gottseidank hast du mein Herz gebrochen,
ich schwör’s, lieben tu ich dich nie -
wieder

Zurückfinden

Kennst du ’s?
Wenn etwas da ist, ganz nah,
bei geschlossenen Augen.
Seine Nähe spüren
wie etwas lauert.
Nicht wissen wie groß es ist
und dann zu merken,
es ist zu groß für einen
meint man dann.
Und erst wenn man einen Schritt weg macht
oder zwei,
Abstand nimmt,
erkennt man die wahre Größe.

Und irgendwann findet man
Nichtmehr zurück,
weil dein Gegenüber deine Hand
losgelassen hat.

Mitternachtstraum

Leicht,
wie Regenduft
schwebt’s,
in der Luft.
Erfrischend,
wie Mondeslicht
berührt’s,
dein Gesicht.
Mein Gedicht,
fliegst
zum Himmelszelt dich,
wiegst –
Das Spiegelbild der Luna liebkost das Wasser des ruhigen Sees
und wird gestreichelt von einer Feder, die du, Engel, verloren hast,
als du mich in meinen Träumen besuchtest.

Noch Immer

Ich nehm’ dich noch immer
in den Arm…
Ich schau dir noch immer
tief in deine Augen…
Ich streiche dir noch immer
sanft über den Mund…
Ich stubbs dich noch immer
neckisch mit der Nase…
Ich küss dir noch immer
deinen Hals…

…unvergesslich.

Frauenfantasie

Der Regen prasselt
gegen die Scheibe,
Ich schau’ hinauf
in die weite
Ferne.
Ein Stern
durch die Wolken glänzt
und der Mond
in deinen Augen tanzt
bewegst du dich leicht
in seinem Licht.
Ich seh’ ganz klar
dein Gesicht,
doch nie
werd ich dich kennen lernen,
meine Frau
der Fantasie.

Für (e)Lise

Geh’ hier meinen Weg
unter den Sternen,
kleine Punkte
die mir leuchten wie Laternen.
Der Mond,
groß Himmelsgebild,
wacht über mich,
denn in Gedanken an dich
bin ich gehüllt
und eine Brise
- leicht -
flüstert mir deinen Name:
Lise…

Morgengrauen?

Dein Lächeln weckt mich,
dein Atem seicht,
der Zweifel weicht,
mein Arm umschlingt dich.

Dein Anblick verführt mich,
dein Blick so klar,
du bist immer da,
mein Körper wärmt dich.

Dein Kuss beflügelt mich,
die Sonne kitzelt,
die Morgenkühle bitzelt,
in diesen Momenten weiß ich,
ich liebe dich.

Drum kann ich meinen Ohren nicht trauen!
Was hör’ ich da?
Wieso nennt ihr es so?
Es ist kein MorgenGRAUEN!

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