Der Diamant

Ganz leicht, durchscheinbar für Licht,
wunderschön rein, zerstören kann man ihn nicht,
ist er mein, liegt er in ihrer Hand,
erfreut sich ihres Lachens,
der uralte Diamant.

Das Licht wird gebrochen,
verscheucht wird der Grein,
mein Herz ward zerbrochen,
doch jetzt ist sie mein.

Ihre Stimme, hell wie Glockenklingen,
ihre Augen, funkelnd wie der Morgenstern,
ihr Anblick, verleitet zum Freudensingen,
ihr Lachen hört man immer gern.

Ihr Körper, der dem eines Engels gleicht,
strahlt wie die Sonne, ganz hell und seicht,
Berührn will man ihn aus Ehrfurcht nicht,
denn man hat Angst das sowas zierlich schönes zerbricht.

Man mag es kaum glauben, doch für normale Augen bleibt verborgen, was das Schöne wegstrahlt.
Ihre Seele so rein, doch genauso hart,
wie der schöne Stein in ihrer Hand, der uralte Diamant.

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