Ein Gähnen hallt
durch Nachtes Land,
lässt Würmchen glühn
und der Himmel schwand.
‘S’ist Zeit zu gehen’
sagt der Mann,
setzt sich wartend auf
die Bank
und zündet sich eine Zigarette an.
Wehleidige Blicke wechselt man
zwischen Himmel und Erde,
sagt ‘Gute Nacht ihr zwei’
und wird schwere-
los geht die Reise.
Und wer erkennt
man ist nicht in Not,
sondern frei
wenn’s soweit ist,
dessen Freund
Erlöser und Retter ist auch der Tod.
Schwerelose Nacht
19 Dezember 2011 um 23:23 (Gedichte)
Tags: erde, hilflos, himmel, hoffnung, nacht, ohnmacht, tod, traum, träumen
Dezemberwetter
7 Dezember 2011 um 14:52 (Gedichte)
Tags: dezemberwetter dezember, lustig, schwitzen, sonne, thermometer, träumen, wasser, wetter
Puh, ist das ne Hitze!
Ich sitze hier,
atme nur
und schwitze.
Mit Sonnenbrille auf,
geblendet vom Schein,
das Wasser vor mir
schütt ich minütlich in mich hinein.
Der Thermometer
dem Ende nah,
stellt schon garkeine
realen Zahlen mehr dar.
Ich sag dir es direkt ins Gesicht,
ich hätt gern Dezemberwetter
- ha ha, sicherlich nicht.
Des Stift’s Leben
28 November 2011 um 20:24 (Gedichte)
Tags: gedicht, kreativ, leben, lustig, stift, traum, träumen
Ich werd gedrückt
geschoben
gebogen wie verrückt
und gezogen.
Hach, es ist zum Mineausreißen!
Sie tun mich zerbrechen,
mit mir stechen
und mich durch die Gegend schmeißen!
Das war noch ein Leben,
ha! früher,
mit diesen ganzen Analphabeten.
Aber so ist’s halt,
von Stifts wegen…
Geschichte schreiben
28 November 2011 um 20:11 (Zitate)
Tags: feder, geschichte, geschichte schreiben, jonas, jonas marckert, marckert, niederlage, sieg, verbrechen, wohltat, zitat, zitate
Es gibt viele Wege Geschichte zu schreiben. Ob mit einem großen Sieg, einer vernichtenden Niederlage, einer großen Wohltat, oder einem Verbrechen – der einfachste ist jedoch der mit einer Feder.
- Ich
Erbsenkrieg
25 September 2011 um 16:38 (Gedichte)
Tags: öl, bajonette, blut, erbsen, gewehre, krieg, kugeln, lachen, luft, lustig, panzer, rotoren, schweiß, seele
Rotoren rattern
rundherum,
Gewehre knattern,
machen totenstumm.
Kugeln knallen
durch die Luft,
Öl
Schweiß
und Blut,
was ein Duft!
Panzermotoren schnurren
überall
ein Knall!
Granatsplitter surren
umher.
Bajonette rennen
und trennen -
Schatz, jetzt hör auf mit deinem Essen zu spielen
und iss deine Erbsen!
Ja Mama……
- Seelen aus dem Körper.
Zusch! – Ahhh!
Federlassen
5 September 2011 um 21:00 (Gedichte)
Tags: fühlen, feder, federlassen, gewissen, knurren, murren, splittern
Es zupft
und rupft,
es beißt
und reißt,
es zieht
und drückt,
schlägt
und tritt.
Es quetscht
und fletscht,
es knurrt
und murrt,
es wankt
und bankt,
es zittert
und splittert letztendlich.
Immer diese Rauferei, wenn das Gewissen Federn lassen muss!
Mein(e) Juli
8 Juli 2011 um 11:57 (Gedichte)
Tags: berg, bienen, blumen, blumenduft, du, eisblau, fühlen, herz, himmel, juli, küssen, kuss, liebe, lieben, lippen, luft, mütze, nähe, schwärme, sinfonie, sonne, traum, träumen, wolken
Ein Wolkenbauch
bauscht
sich auf
und setzt sich,
wie eine Mütze
auf des Berges Spitze.
Sonnenwärme
spielt mit Bienenschwärme
und dem Blumenduft
eine Sinfonie in der Luft.
Eisblaue Himmel blicken
mir in die Augen
und wattweiche Lippen
saugen
die Winterkälte davon…
Warum wohl, wurde der Monat
nach dir benannt?
Schlafmütze
8 April 2011 um 16:53 (Gedichte)
Tags: du, fühlen, gedicht, gern haben, haar, hals, herz, kuss, liebe, lieben, nähe, rücken, schlafen, schlafmütze, sehen, sonnenstrahl, träumen
Ein Sonnenstrahl
ich für dich stahl,
um das Schlafmützchen
damit wach zu kitzeln.
Schnurrt und dreht sich um im Bett,
lässt sich fühlen
im Arm,
dort liegt sich ‘s besonders nett.
Streichle dir das Haar davon,
über Wange und Stirn,
Hals und Lippen
küss dir den Rücken
beug’ mich vor,
„Ich hab dich gern“
flüster’ ich dir ins Ohr.
Iulia
28 März 2011 um 21:16 (Gedichte)
Tags: du, gedicht, herz, hoffnung, iulia, julia, küssen, lächeln, nähe, romeo, schmecken, sehen, träumen, venus
Was ist denn das?
Brille,
blau
und Bluse?
Weiß,
gestreift
und Mütze?
Heißt sie vielleicht Suse
und ihr Sternzeichen ist Schütze?
Nein,
ganz sicher nicht,
dass wär alles reiner Stuss!
Verwandt mit Göttin Venus
ist ihr Anblick enbenso Genuss.
Ihr Name, so,
verrat ich nicht,
doch Romeo
kennt ihre ganze Geschicht.
Kriegsbeginn
24 März 2011 um 18:39 (Gedichte, Sonstiges)
Tags: ägypten, despoten, fühlen, freiheit, gedicht, hilflos, hoffnung, kriegsbeginn, libyen, mahatma gandhi, tod, trauer, träumen, tunesien
An euch Messerwetzer,
Rüstungsschneider,
Patronensetzer
und Kriegslisttreiber!
An euch Minenschärfer,
Stacheldrahtknüpfer,
Granatenwerfer
und Luftabwehrschützer!
An euch Bombenflieger,
Bunkersucher,
Cyberkrieger
und Kriegsausrufer!
An euch Despoten,
radikale Islamisten,
Faschisten
und all die anderen Idioten!
Ihr seid alle doof.

Ein Gedicht aus aktuellem Anlass. Vielleicht entsteht der Eindruck, ich sei durch und durch Pazifist
und würde aktiv gegen diverse Handlungen diverser Staaten protestieren, dem ist aber nicht der Fall.
Ich bin und war für eine Intervension in Libyen und werde es auch an anderer Stelle sein, falls ähnliches
sich wiederholen sollte.
Ich begründe dies mit einem Zitat von jemanden, der dies getan hat. Er ist dazwischengegangen und
wollte vermitteln, bezahlt hatte er dies mit seinem Leben:
Es ist manchmal besser einzuschreiten, statt nur tatenlos daneben zu stehen und einfach zuzusehen wie ein Unschuldiger leidet. – Mahatma Gandhi
Ich bin nicht für Krieg, aber ich bin für die Freiheit jedes einzelnen, für Meinungsfreiheit, einfach für das Recht zu leben.

